
Zitatesammlung als Sprungbrett
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Zwei oder drei Dinge zu verlernen:
Begegnungen mit K.I. via Medienkunst
Workshop-Performance auf der Tagung „KI im Kunstunterricht“, Universität Koblenz, März 2025
Es ist schwierig, den Überblick zu behalten darüber, welche Auswirkungen das eigene Nutzen von AI bzw. maschinellem Lernen hat. Im Hinblick auf Kunstunterricht stellt sich darüber hinaus die Frage, was die kreativen und kritischen Seiten des Lernens mit und über diese/n Technologien ausmacht.
In der Workshop-Performance stellte ich künstlerische und wissenschaftliche Positionen vor, die die diskriminierenden und ausbeuterischen Wirkungen konkreter Anwendungen, ob in Kulturinstitutionen oder Asylpolitik, in den Blick nehmen. Die Tagungsteilnehmer*innen hatten im Rahmen der Workshop Performance die Möglichkeit, aus einer Reihe von rätselhaften Zitaten auszuwählen, worüber sie Näheres erfahren wollen: Ob über eigenwillige Studien von Wissenschaftler*innen der Digital Humanities oder über spielerische Szenarios, in denen Medienkünstler*innen hybride Möglichkeitsräume austesten.
Diese Einblicke in künstlerische wie wissenschaftliche Perspektiven vermitteln Ansätze einer Handlungsmacht, die für Lehrer*innen wie für Schüler*innen wichtige Anstöße bieten. Im Anschluss an die kurzen Inputs bestand ihre Aufgabe darin, im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen Bezüge zur Lebenswelt von Schüler*innen und zum eigenen Kunstunterricht zu formulieren.
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Ansicht der Müll-Ausstellung
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Müll als Material: Globale Kreisläufe, Kunst und Kritik
Fortbildung für Pädagog*innen mit Tarfa Bachan, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 3. Oktober 2024
Wie gehen Menschen mit Müll um? Welche Geschichten erzählt Abfall über Konsum, Wertschätzung und Nachhaltigkeit?
Im Workshop „Müll als Material: Globale Kreisläufe, Kunst und Kritik“ reflektierten wir gemeinsam, wie Müll nicht nur als Problem, sondern auch als kreatives Mittel verstanden werden kann. Wir untersuchten die kulturellen, sozialen und ökologischen Implikationen von Müll und fragten, wie Abfall unterschiedliche Gesellschaften prägt und spiegelt. Dabei betrachteten wir Müll als Ressource in der Kunst, und wie Künstler*innen weltweit Müll als Material nutzen, um auf ökologische und gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.
Durch praktische Übungen und Diskussionen wurden während des Workshops kunstpädagogische Methoden erprobt, um im Unterricht mit Müll/Material anders umzugehen. Ausgehend von mitgebrachten Müllstücken erarbeiteten wir eine Ausstellung, die sich mit der Herstellung, Verwertung und Entsorgung von unterschiedlichen Stoffen beschäftigte.
Ziel des Workshops war es, den Teilnehmenden neue Perspektiven und Werkzeuge an die Hand zu geben, um den Umgang mit materiellen Ressourcen sowie ihre multiplen Abhängigkeiten kreativ und kritisch im Unterricht zu vermitteln.
Die Fortbildung war Teil der Kooperation zwischen dem HKW und der UdK Berlin im Rahmen von Schools of Sustainability. Handlungsmacht statt Ohnmacht (2023–24).
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Performance, ausgehend von der Frage, welche Rolle (kritische) Diversität in meinem beruflichen Handeln spielen könnte
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Doing Diversity in the Arts (Institution)
Workshop mit Wiebke Trunk im Rahmen von "Arts in Action: Doing Diversity", Universität Agder, Kristiansand/NOR, 13./14. Juni 2024
In einer pluralisierten Gesellschaft stehen akademische Lehrende und Lernende vor der Frage, wie diversitätsreflektierte, künstlerische und wissenschaftliche Lehr-Lern-Kontexte gestaltet werden können. Daher wollten wir mit diesem Workshop Fragen zu sozialen und kulturellen Unterschieden und Diversität aus individueller und institutioneller Perspektive aufgreifen. Uns ist es wichtig, Diversität nicht als schillerndes Phantasiekonzept oder unschuldige, glückbringende Praxis zu verstehen, sondern uns auch mit unbequemeren Fragen wie Privilegien, Diskriminierung und Gleichberechtigung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wurde die ernsthafte Auseinandersetzung mit vielfältigen und lustvollen Methoden wie Montage, Performance, Installation und mit Materialien aus Kunst, Musik und Theater verknüpft. In diesem komplexen Umfeld war es unser Ziel, über Unterschiede hinweg zu kommunizieren und gemeinsam in künstlerischer Form über die jeweils eigene Rolle und Praxis in der Institution zu spekulieren.
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Inszenierung eines kollektiven Skripts "Der schlimmste Tag in der Schule"
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"Hej, was ist daran so lustig?" – Humor und ästhetische Bildung
Differenzreflexive Unterrichtswerkstatt mit Ömer Bayram, Haus Bastian - Zentrum für kulturelle Bildung, Berlin, 27. April 2024
Ausgehend von eigenen Erfahrungen und Beispielen betrachteten wir die häufigen Missverständnisse und Konflikte, die mit Humor in der Schule in Verbindung stehen. Diese Irritationen haben zum Teil mit dem Zusammentreffen verschiedener Generationen zu tun, weswegen diese Fortbildung unter anderem Adultismus thematisiert. Adultismus steht für das Machtungleichgewicht zwischen den Generationen, das zum Beispiel die Strukturen von Bildungsinstitutionen entscheidend prägt.
Auffassungen von Humor ergeben sich jedoch auch aus verschiedenen anderen sozialen Perspektiven, durch die verschiedene Ideen von Humor und seinen Grenzen entstehen können. Neben der Reflexion der eigenen Humors und einer Verständigung über Schüler*innenhumor wurden theaterpädagogische Übungen und kunstpädagogische Ansätze für den Transfer in den Unterricht erprobt.
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Tarfa Bachan, Auszug aus den Beobachtungen vom 07.11.2023
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Wie Kindern und Jugendlichen das Wetter vermitteln?
Vom Umgang mit Umweltfakten und Klimagefühlen,
Fortbildung für Pädagog*innen
Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 14. Februar 2024
Was ist so politisch am Wetter? Welche künstlerischen Taktiken können bei der Behandlung der Klimakrise im Unterricht und bei der Entwicklung von Zukunftsvisionen unterstützend wirken? Diese Fortbildung thematisierte zunächst das individuelle Verhältnis der Teilnehmer*innen zu Klimathemen. Anhand performativer Übungen wurde über das eigene Wissen und Emotionen angesichts der Klimakrise gesprochen. Außerdem wurden kunst- und theaterpädagogische Methoden zur Vermittlung von Handlungsperspektiven erprobt.
Ziel war es, ausgehend von künstlerischen Inszenierungen ins Gespräch zu kommen, aktiv zu werden und Anwendungsmöglichkeiten für den eigenen Unterricht zu entwickeln. Die Fortbildung wurde im Seminar „Klimawandel bestärkend vermitteln“ unter der Leitung von Nanna Lüth konzipiert und wurde von Studierenden angeleitet. Sie ist Teil der Kooperation zwischen dem HKW und der UdK Berlin im Rahmen von Schools of Sustainability. Handlungsmacht statt Ohnmacht (2023–24).
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Akte aus dem UdK-Archiv
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Kunst / Erziehung im NS. Rückblick, Kontinuitäten, Perspektiven,
Präsentation von Ergebnissen Arbeitskreis Kultur, Politik und Bildung, Haus Bastian, Zentrum für kulturelle Bildung, Berlin, 24. Januar 2024
Zwei Veranstaltungen für Lehramtsstudierende an der UdK Berlin im Sommersemester 2023 thematisierten „Kunst/Erziehung im [und nach dem] NS“ und also Kontinuitäten von faschistischen Ideologien, Personalia oder ästhetischen Praktiken, Wissenslücken sowie postnazistische Perspektiven auf das Schulfach Kunst in Berlin. Ein Anlass dafür war, dass es bisher keine zusammenhängende Forschung über die Vorgängerinstitution der UdK Berlin gibt, an der im NS-Kunsterziehung studiert werden konnte. Einen weiteren Anstoß stellte die fehlende Aufarbeitung der NS-Zeit in der Kunstpädagogik dar. Um beidem zu begegnen, wurden einerseits Gäste eingeladen, die ihre künstlerische oder wissenschaftliche Forschung vorstellten. Andererseits begaben sich Studierende in das Archiv der Kunsthochschule und forschten an Originaldokumenten und individuellen Forschungsfragen.
Drei der entstandenen Hausarbeiten wurden ein halbes Jahr später im Arbeitskreis Kultur, Politik und Bildung vorgestellt. Nanna Lüth, Greta Wildhage, Anna-Maria Podlacha und Michelle Marx gaben in diesem Rahmen Einblicke in die Prozesse und Ergebnisse forschender Lehre. Sie sprachen dabei über (1) Das Gesamtkonzept des Forschungsmoduls, (2) Fragen des Dokumentierens von Gewalt und Verfolgung im Rahmen der Ausstellung Flashes of Memory. Fotografie im Holocaust, (3) Gravierende Forschungslücken betreffend die Institutionengeschichte von Hochschulen im NS und (4) Rechtsextremismusprävention durch Ästhetische Bildung.
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Lötkolben aus Knete
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Komisch-werden. Differenzreflexivität und Humor in der Lehre
Workshop
Berliner Zentrum für Hochschullehre, 20. Oktober 2023
Zeige ich meinen Humor in der Lehre? Welche Reaktionen darauf kenne ich, welche sind wahrscheinlich? Wie kann Humor mit einem differenzreflexiven oder inklusiven Anspruch aussehen? Mit solchen Fragen beschäftigte sich dieses Seminar. Diese Fortbildung bestand aus den folgenden Bausteinen: Einer Übung zur Reflexion eigener Erfahrungen mit Humor in der Lehre (s. Abb.), einem Input über begriffliche Grundlagen und Praxisbeispiele, einer Diskussion der Strategien ausgewählter Komiker*innen und Künstler*innen und einer Transferphase zur Sammlung eigener differenzreflexiver Humorvorhaben für die Lehre.
Komisch-werden wird hierbei mehrdeutig verwendet: Es steht sowohl für das Entwickeln des eigenen Humors als auch - im Sinne von Seltsam-werden - für die Einübung von außergewöhnlichen, häufig minorisierten Perspektiven. Man kann außerdem unterscheiden zwischen Humor als Haltung oder Persönlichkeitseigenschaft und Komik als ästhetischer oder medialer Form. Die Tatsache, dass Komik häufig auf Überraschungen basiert, zeigt Parallelen zu künstlerischen Verfahren des Verschiebens und Irritierens auf. Es ist also naheliegend, dass in künstlerischen Projekten, die mit normalitätskritischer Agenda Komik einsetzen, etwas für die pädagogische Praxis zu lernen ist.
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Reinszenierung des gespielten Ungeschicks
Cindy Shermans Untitled Film Still #10 (1978) im Lehrer*innenzimmer durch
Alexandra Weiler
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Zeitgemäßer
Kunstunterricht über Körper und Medien
Fortbildung für Lehrpersonen,
online
Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarbrücken, 2./9.
November 2021
Körperlichkeit und Medienhandeln gelten heute als eng verschränkt.
Dieses Verhältnis in der Schule zu thematisieren ist darum Herausforderung
und Chance, weil es die Schüler*innen und die Lehrer*innen alltäglich
begleitet.
Das Seminar kombinierte kurze Inputs, Diskussionen und Praxisteile. Entscheidend
war, dass die Pädagog*innen zwischen den beiden Treffen eigene Fotoproduktionen
realisierten (s. Abb.). Dieser Schritt diente der Aktualisierung der vorhandenen
künstlerischen Expertise sowie der Erprobung von Darstellungsaufgaben,
bevor sie in den jeweiligen Unterricht eingebracht werden sollten. Abschließend
sammelten wir Vorschläge, wie Medien wie Fotografie, Audio oder Video
im Kunstunterricht genutzt werden könnten.
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Sichtung der Foto-Text-Sequenzen
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Foto-Text-Spiel
Workshop
Arbeitskreis Schule und Museum im Haus Bastian, Zentrum für kulturelle
Bildung, Berlin, 4. November 2021
Dana Bagur, Eric Mader Alba und Nanna Lüth wurden von Sebastian
Bartel in den Arbeitskreis Schule und Museum eingeladen, um Einblicke in
die kunstdidaktischen Seminare "unphotographing stereotypes" und
"differenzreflexive Fotovermittlung, die 2021 an der Universität
der Künste Berlin stattgefunden hatten, zu geben. Dabei wollten wir
den Begriff des Stereotyps von verschiedenen Seiten beleuchten. Fototagebücher
dienten als zentrales Medium, um diese fotografische Forschung zu dokumentieren
und anschließend das "unphotographing", also die Dekonstruktion
von Stereotypen, in didaktische Ideen zu übersetzen.
Im Arbeitskreis Schule und Museum wurden mit kurzen Inputs der theoretische
Rahmen und die Zwischenergebnisse der Seminare vorgestellt. An den präsentierten
Beispielen, die auf alltagskulturelle Unterscheidungen in Mexiko sowie auf
nostalgische Erinnerungspolitik zwischen Frankreich und Algerien Bezug nahmen,
wurde deutlich, dass Stereotype häufig kulturell spezifisch sind und
sich ohne Kommentierung
für Außenstehende nicht erschließen.
Auf die Kurzvorträge folgte eine von Dana Bagur und Eric Mader Alba
angeleitete interaktive Foto-Text-Übung, die mit Handys, tragbaren
Fotodruckern und mitgebrachten persönlichen Bildern realisiert wurde.
In Teamarbeit wurden im Zwischenraum der unterschiedlichen Perspektiven
Bild-Text-Erzählungen
entwickelt (s. Abb.).
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Schüler*innen in der Ausstellung Music
from an Unknown Source' (1996)
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Question Higher Orders
Vortrag und Workshop zur Ausstellung Sigmar Polke: Music from an Unknown
Source, Rumänisch-Deutsches Kulturzentrum Brasov in Kooperation
mit dem IFA - Institut für Auslandsbeziehungen, Dezember 2018
Mit einem Vortrag über Polkes Biografie und Arbeitsweise wurde die
Ausstellung eröffnet.
In einem anschließenden Workshop mit Schüler*innen und Erwachsenen
näherten wir uns der Serie Music from an Unknown Source (1996)
von Sigmar Polke in gemeinsam erfundenen Geschichten an. Diese wurden mehrstimmig
vertont und aufgenommen. Der Fokus lag auf der Entwicklung und dem Austausch
persönlicher Lesarten dieser medial und visuell vielseitigen Serie.
Die Teamarbeit, das gegenseitige Zuhören, das Sprechen vor Publikum
und die temporäre Ergänzung der Hängung wurden vor allem
von den teilnehmenden Jugendlichen als außergewöhnlich wahrgenommen.
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Geschmacksexperiment
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Sexy Things - Ausstellungswerkstatt der
anderen Art
zur Ausstellung In the Cut Der männliche Körper in der
Feministischen Kunst, Stadtgalerie Saarbrücken, 17. November 2018
Diese Werkstatt richtete sich an Menschen, die sich für die Auseinandersetzung
mit Kunst, Körperlichkeit und Sexualität interessieren. Anschließend
an einige Körper- und Wahrnehmungsübungen installierten die Teilnehmer*innen
mitgebrachte Objekte, die für sie mit Sexualität verbunden waren,
an bestimmten Stellen der Ausstellung. Entlang dieser persönlichen
Assoziationen besprachen wir die künstlerischen Arbeiten.
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Präsentation eines Videofilms am Aegdiimarkt
in Münster
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Audiovisuelle Verschiebung von Skulpturen,
Workshop mit Katja Böhme im Rahmen des Kunstpädagogischen
Wochenendes zu den Skulptur Projekten Münster 2017, Juli 2017
In diesem Workshop ging es darum, sich einigen
Arbeiten der Skulptur Projekte Münster 2017 filmisch anzunähern.
Katja Böhme und Nanna Lüth hatten die Karte der Skulptur
Projekte Münster 2017 mit Briefumschlägen umrahmt, in denen
die offiziellen Informationen zu den einzelnen Arbeiten zu finden waren.
Zahlreiche Arbeiten befanden sich in fußläufiger Entfernung;
in die Karte waren aber auch entlegenere Arbeiten in der Umgebung von
Münster eingetragen.
An dem Workshop nahmen Studierende, Kunstlehrer*innen und Hochschullehrende
teil. Wir begannen mit einer kurzen Einführung über unsere eigenen
Eindrücke, die Karte und das verfügbare Video-Equipment. Uns
interessierten die mit dem weitläufigen Ausstellungsformat verbundene
(Un-)Zugänglichkeit der Arbeiten. Wir luden die Teilnehmer*innen
daher ein, eine Arbeit auszuwählen und dieser Arbeit mit einer Videokamera
zu begegnen. Es wurde verabredet, dass wir uns eine Stunde später
am Aegidiimarkt treffen wollten, um die entstandenen Filme dort mithilfe
eines transportablen Beamers in den Stadtraum zu projizieren. So fand
an diesem Treffpunkt ein medial unterstützer Austausch über
das Erfahrene und Aufgezeichnete statt.
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Eine Auswahl der entstandenen Zines
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Wie könnte
das gehen Art Education zu queeren?
Modul zusammen mit Danja Erni im Rahmen der Netzwerkwoche der Hochschule
der Künste Bern, 6. - 8. Juni 2017
In diesem mehrtägigen Modul erprobten wir verschiedene Wege, die für
ein Queering von Art Education geeignet scheinen: ein Check in à
la KontextSchule, Sich-Verzeichnen nach Mikki Muhr, die Gender-Outlaw-Übung
von Kate Bornstein und Verantwortung teilen mit bell hooks. Außerdem
tanzten und collagierten wir und produzierten Zines, in denen alles zusammenkam.
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Die Wandzeitung als Ort für Satzbauübungen
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Die Wandzeitung.Deutschlernen in der Ausstellung Claudia Kapp: YouYou. Medienkunstvermittlung
im Edith-Russ-Haus für Medienkunst Oldenburg, zusammen mit Doris
Mosbach, Jacobs University Bremen, und Jan Blum, Januar 2012
Das Erlernen einer neuen Sprache wird erleichtert,
wenn in als sinnvoll erlebten Zusammenhängen geübt wird. In
diesem Sinne war ein Besuch von internationalen Studierenden der Jacobs
University Bremen im Rahmen einer Woche immersiven Sprachlernens gerahmt
von einem gemeinsamem Kaffeetrinken und einem Spaziergang durch die Oldenburger
Innenstadt.
Durch die Ausstellung YouYou von Claudia Kapp leiteten Arbeitsblätter,
die die Betrachtung der medienkünstlerischen Produktionen mit Sprachlernschritten
verknüpften. Die Kombination wurde von den Teilnehmer*innen abschließend
als positiv und unterstützend bewertet.
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Still aus Der Wilde Western
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Der wilde Western. Performance-
und Videoprojekt für Kinder ab 8 und Jugendliche. Edith-Russ-Haus für
Medienkunst in Kooperation mit dem Hermannshof Osterschepsund dem Institut
für Musik, Universität Oldenburg, zusammen mit Stefanie Oberhoff
und Ludwig Szebel, September 2011
Auf dem Hermannshof in Osterscheps/Edewecht realisierten die Künstlerinnen
Stefanie Oberhoff und Nanna Lüth den Dreh eines "wilden Westerns"
. "Wild" meinte in diesem Fall, dass wir das Western-Genre auseinander
nehmen und außergewöhnliche Situationen und Bilder schaffen wollten.
Mit Hilfe von Bärten, Perücken, Plastikwaffen und passender Kleidung
hieß es für die Teilnehmer_innen im Alter von 8 - 18 Jahren,
in die Rollen von Cowgirls und -boys zu schlüpfen. Auch die anwesenden
Pferde und Hunde ließen sich zu Auftritten vor einer großen
blauen Leinwand bewegen. Gearbeitet wurde nämlich mit Blue-Screen-Technik,
die es erleichtert, beim Schnitt andere Hintergründe einzublenden und
so die gefilmte Handlung in eine andere Zeit zu versetzen.
In einem zweiten Schritt wurde das Videomaterial von Studierenden der Carl-von-Ossietzky
Universität unter Anleitung des Videocutters Ludwig Szebel nachbearbeitet.
Der frisch geschnittene und vertonte wilde Western wurde eine Woche nach
dem letzten Drehtag in Anwesenheit vieler beteiligter Kindern, Jugendlicher
und Erwachsener vorgestellt und gefeiert.
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Öffentliche Aktion am Bahnhof |
Verstimmte Held_innen.Multimedia-Projekt
und Aktion zum Präventiontag. Edith-Russ-Haus für Medienkunst
in Kooperation mit dem Institut für Materielle Kultur-Textil
Medien, Universität Oldenburg und der Comeniusschule Oldenburg, März
Juni 2011
Die Verknüpfung von populären Helden mit Männlichkeit,
Stärke und Handlungsmacht machte sie zum Anfangspunkt dieses künstlerisch-edukativen
Projektes. In dem Medienprojekt Verstimmte Held_innen sollte
die Unantastbarkeit solcher heroischer, in einigen Fällen auch gewalttätiger
Figuren durch eine 7. Klasse der Comeniusschule Oldenburg, in einem längeren
crossmedialen Prozess in Frage gestellt werden.
Zunächst gestalteten die Schüler_innen Held_innensteckbriefe
und dachten sich je eine Held_innenpose aus, in der sie fotografiert werden
wollten. Diesen Held_innen wurden mittels Sprechblasen stereotype und
überraschende Sätze in den Mund gelegt. Danach ging es ans Verstimmen,
das heißt ans Nachsynchronisieren schon bestehender Held_innenfiguren
in Filmen. Die Schüler_innen sichteten verschiedene Filmausschnitte
ohne Tonspur und wählten ihre Lieblingsclips aus. So kamen Kleingruppen
zustande, die den Lippenbewegungen entsprechende neue Dialoge schrieben,
in denen sie die verletzliche, alberne oder streitsüchtige Seite
von Filmheld_innen zum Vorschein brachten.
Die Ergebnisse dieser eigenwilligen Synchronisationen wurden zum 16. Deutschen
(Gewalt-) Präventionstag am Bahnhof neben den Infoständen der
Polizei präsentiert. Gäste des Präventionstages, Polizist_innen
und Reisende konnten die Projektergebnisse der Klasse ansehen und an zwei
Laptopstationen Held_innen spontan die eigene Stimme leihen.
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Ausstellungssituation im Alten Museum Neukölln
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Gute Erinnerungen, schlechte Erinnerungen
in Neukölln.
Video- und Performanceprojekt mit Barbara Loreck und der Klasse 5a der
Grundschule am Richardplatz im Rahmen von urban memories, Altes
Museum Neukölln, Berlin 2010
Dieses Projekt mit Schüler_innen der Neuköllner
Richard-Grundschule stellte eine Verbindung zwischen der Ausstellung urban
memories im Alten Museum Neukölln (Kuratorin: Maria
Linares) und dem Quartier Ganghofer Straße her. Die Grundidee bestand
darin, sich nicht an eine spezifische Zielgruppe zu richten und dennoch
mithilfe einer übergreifenden Fragestellung kulturelle und soziale
Ähnlichkeiten und Differenzen aufzuzeichnen.
Nach zwei einführenden Treffen sprachen die Schüler_innen in
der Richardpassage etwa 100 Passant_innen an, fragten diese nach ihren
guten und schlechten Erinnerungen und trugen jeweils den Ort der Erinnerung
in Karten verschiedener Reichweite ein. Aus den gesammelten Erinnerungen
wurden in einem Folgetreffen solche ausgewählt, die sich in Szenen
übersetzen ließen. Die anschließende Inszenierung für
die Videokamera bot den Schüler_innen die Möglichkeit, sich
mit den Erlebnissen von ihnen unbekannten Erwachsenen zu beschäftigen
und diese nach ihren eigenen Vorstellungen zu einem Videofilm umzuarbeiten.
Die Einblicke in die vor Ort gesammelten Erinnerungen ergaben für
sie wie später für die Besucher_innen der Ausstellung
die Chance, etwas mehr über den Neuköllner Kiez und seine
Bewohner_innen zu erfahren.
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Schattenspiel zu Machtfragen |
Machtspiele.
Schatten- und Schreibspiele zur Ausstellung Anna Meyer White Cube
Sitcom (18. August - 5. Oktober 2008), zusammen mit Steffi Prange, Kunstverein
Langenhagen
In der Ausstellung White Cube Sitcom stellte die Wiener Künstlerin
Anna Meyer auf bemalten Plexiglastafeln eine Geschichte über Macht,
Geld und Politik aus der Kunstwelt ihrer Heimatstadt dar.
Hierzu bot der Kunstverein Langenhagen Workshops im kreativen Schreiben
und Schattenspiel an. Die Teilnehmer_innen lernten die Bildergeschichte
von Anna Meyer kennen und entwickelten eigene Erzählungen über
Macht, Vorurteile, Konkurrenz und Gerüchte.
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Fotografie auf den Schrägen Spaziergängen
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Schräge Spaziergänge.
Werkstatt zur Ausstellung "textum" von Christof Zwiener (12.12.08-15.02.09),
Kunstverein Langenhagen
Ein Rundgang durch die Ausstellung von Christof Zwiener mit ihren versteckten
Botschaften inspirierte zu ungewöhnlichen Spaziergängen durch
Langenhagen: Die Teilnehmer*innen der Werkstatt Schräge Spaziergänge
beobachteten Menschen beim Flanieren und Überqueren von öffentlichen
Plätzen und überlegten sich, wie man diese Treffpunkte mit einfachen
Mitteln verändern könnte.
Sie entschieden sich für langsames oder schnelles Gehen oder für
ungewöhnliche Wege und unterbrachen so die alltäglichen Bewegungsroutinen.
Die Interventionen der Gruppe wurden fotografisch und zeichnerisch dokumentiert
und zurück in die Ausstellung getragen.
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Vertonung einer Arbeit von Agnes Martin
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In Stille und Fülle.
Klangworkshops zur Ausstellung Rosebud - Eine Suche zwischen Opulenz
und Leere (26.05. - 25.07.2008),
Kunstverein Langenhagen
In der von Tilo Schulz kuratierten Gruppenausstellung Rosebud - Eine
Suche zwischen Opulenz und Leere waren im Kunstverein Langenhagen
Bilder, Objekte und Installationen von acht internationalen Künstlerinnen
und Künstlern zu sehen.
Der Workshop In Stille und Fülle lud dazu ein, sich auf die
Suche nach "lauten" und "leisen" Stellen in der Ausstellung
zu machen. Diese Eindrücke wurden mit einfachen Instrumenten und
Geräuschgebern in Klänge übersetzt, die vor den Bildern
präsentiert und aufgenommen wurden.
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Installation der gemeinsam entwickelten Schlagzeile
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Papa, ich bin schwul / Deutschland braucht
mehr Ausländer
Rundgang/Workshop/Aktion zur 7. Internationalen Foto-Triennale Esslingen,
2007
An einem Wochenende im Juli 2007 lud ich Zeitungsleser und -leserinnen,
gebürtige und zugezogene EsslingerInnen, homo-, hetero- und bisexuelle
Kunstinteressierte und neugierige BesucherInnen zu einem Rundgang
durch die Ausstellung in der Villa Merkel ein. Bei einer Besprechung der
Arbeiten von Nasan Tur, Teresa Margolles, Jack Pierson, Santiago Sierra
gab es das Angebot, "von Kunst aus" (Eva Sturm) über gesellschaftspolitische
Bedingungen von nationalen, sexuellen und künstlerischen Identitäten
sowie über selbst erlebte soziale Ein- und Ausschlüsse zu sprechen.
Am Nachmittag fand eine Textwerkstatt statt, in der die Teilnehmer*innen
einen Satz für die Ankündigungstafel des leerstehenden Kinos Capitol
erarbeiteten*. Die Installation im öffentlichen Raum bildete den Abschluss.
Der Kinobesitzer schaute vorbei.
* Diese Idee eignete sich die Methode
der in der Villa Merkel gezeigten Arbeit von Teresa Margolles an.
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